Der verräterische Aufschrei von Reporter ohne Grenzen und anderen über die Sperrung der Gelder von USAID
Reporter ohne Grenzen beklagen auf ihre Webseite, dass USAID die Finanzierung „unabhängiger“ Medien eingestellt hat. Die Erfahrung lehrt, dass die, die am lautesten heulen, am schwersten getroffen sind.
von Anti-Spiegel
12. Februar 2025 08:00 Uhr
Ich versuche derzeit einen Überblick über den Sumpf der Zuschüsse zu bekommen, die USAID weltweit für alle möglichen Projekte gegeben hat. USAID hat mit einem Jahresbudget von etwa 40 Milliarden Dollar die öffentliche Meinung in aller Welt beeinflusst, indem die Behörde „unabhängige“ Medien, NGOs, Blogger, Influencer und so weiter finanziert hat. Über diesen Sumpf einen Überblick zu bekommen, ist auch deshalb so schwer, weil viele der Finanzierungen indirekt waren, das bedeutet, dass USAID NGOs finanziert hat, die dieses Geld dann weitergegeben haben. Das macht es sehr schwierig, die Geldströme zu verfolgen.
Das will ich an einem Beispiel aufzeigen. Die Open Society Stiftungen von Soros bestreiten, von USAID finanziert worden zu sein. Es mag sogar stimmen, dass USAID nie direkt an die Soros-Stiftungen gezahlt hat, aber es gibt Wege, solche Unterstützungen zu verschleiern. So haben USAID und das US-Außenministerium beispielsweise Zuschüsse in Höhe von 35 Millionen Dollar an das East-West Management Institute gezahlt, das ein enger Partner von Soros ist. Und solche Beispiele, in denen USAID Projekte von Soros oder anderen US-Oligarchen unterstützt hat, gibt es viele.
Besonders interessant ist die Reaktion der Reportern ohne Grenzen auf den Finanzierungsstopp von USAID, weshalb wir uns das genauer anschauen wollen. Danach kommen wir noch zu anderen Beispielen, bevor ich aufzeige, wie tief der Sumpf der verschleierten Lenkung der (nicht nur) westlichen Medien tatsächlich ist, über den wir hier reden.
Die Reporter ohne Grenzen und ihre Finanzen
Wenn die Reporter ohne Grenzen (RoG) alle Jahre wieder ihren Report über Pressefreiheit vorstellen, berichte ich traditionell über deren Finanzen. Der Grund dafür ist, dass die RoG extrem intransparent sind und verschleiern, wer sie finanziert. Man findet bestenfalls Namen von Organisationen, aber keine Informationen über konkrete Summen.
Allerdings reichen auch diese ausgesprochen allgemein gehaltenen Informationen bereits aus, um festzustellen, dass die RoG ausschließlich von westlichen Staaten und Stiftungen, darunter übrigens auch Soros, finanziert werden. Daher verwundert es nicht, dass der Bericht der RoG über die angebliche Pressefreiheit jedes Mal den Gegnern des Westens miserable Zeugnisse ausstellt, dem Westen hingegen gute. Die RoG sind, das zeigt ihre Finanzierung, ein Propaganda-Instrument des Westens.
(….)
Was wir gerade erleben, also die Enthüllungen über die Machenschaften von USAID, ist ganz offensichtlich nichts anderes als eine Fortsetzung der CIA-Operation Mockingbird, nur dass die Aufgabe nun andere US-Behörden übertragen wurde.
Was ich hier aufgezählt habe, ist wahrscheinlich nicht einmal die Spitze des Eisbergs, denn wir stehen noch ganz am Anfang der Enthüllungen. Die Rolle des NED beispielsweise wurde dabei noch gar nicht berücksichtigt. Und auch in anderen westlichen Ländern gibt es schließlich Ähnliches, wie beispielsweise in Deutschland, wo die Bundesregierung und der Geheimdienst BND führende deutsche Journalisten bezahlen, die natürlich alle im Sinne der gewollten Narrative berichten.
Dieser Sumpf ist so tief, dass man das in Artikeln kaum im Detail aufzeigen kann, man kann nur einige wenige Beispiele aufzählen, wie ich es hier getan habe. Das Thema würde ein ziemlich dickes Buch füllen. Aber wer weiß, vielleicht setze ich mich dieses Jahr mal an das Thema und schreibe so ein Buch, denn es ist schon einige Zeit her, dass ich mein letztes Buch geschrieben habe…
Die wahre Geschichte ist nicht, dass FEMA, USAID und andere Behörden Milliarden Dollar an NGOs und illegale Einwanderer verteilten.
Es geht darum, dass die Demokraten wirklich einen Plan koordiniert haben, um MILLIONEN von Illegalen zu importieren und zu unterstützen.
Das war keine Inkompetenz.
Es war ein Versuch, alle 50 Staaten dauerhaft blau zu färben. Ich glaube, ich habe irgendwo gelesen, dass sie 25 NGOs benutzt haben, um die massenhaften illegalen Invasionen in die USA zu ermöglichen und durchzuführen.
Dieses Modell wird vielleicht weltweit eingesetzt.
In Europa: In Ländern wie Deutschland, Frankreich und dem Vereinigten Königreich gibt es eine starke Präsenz von NGOs, die sich mit Themen von Menschenrechten (z. B. Amnesty International) bis hin zum Umweltschutz (z. B. Greenpeace) befassen.
USAID hat linke Regierungen auf der ganzen Welt unterstützt. Deshalb werden wir, wenn wir USAID den Stecker ziehen, erleben, dass die Weltpolitik sich stark nach rechts bewegt und einen Haufen idealistischen akademischen Unsinns aufgibt, der aus den NGOs herausströmte.
WikiLeaks@wikileaks
Assange über USAID: „Die gängige Meinung in fortgeschrittenen kapitalistischen Gesellschaften ist, dass es immer noch einen organischen ‚zivilgesellschaftlichen Sektor‘ gibt, in dem sich Institutionen autonom bilden und zusammenkommen, um die Interessen und den Willen der Bürger zu manifestieren. Die Mär besagt, dass die Grenzen dieses Sektors von den Akteuren der Regierung und des „privaten Sektors“ respektiert werden, so dass ein sicherer Raum für Nichtregierungsorganisationen und gemeinnützige Organisationen bleibt, die sich für Dinge wie Menschenrechte, Redefreiheit und eine rechenschaftspflichtige Regierung einsetzen.
Das klingt nach einer großartigen Idee. Aber wenn sie jemals wahr war, dann ist sie es seit Jahrzehnten nicht mehr.
Spätestens seit den 1970er Jahren sind authentische Akteure wie Gewerkschaften und Kirchen unter den anhaltenden Angriffen der freien Marktwirtschaft zusammengebrochen und haben die „Zivilgesellschaft“ in einen Käufermarkt für politische Fraktionen und Unternehmensinteressen verwandelt, die ihren Einfluss auf Armeslänge ausüben wollen. In den letzten vierzig Jahren gab es eine enorme Zunahme von Denkfabriken und politischen Nichtregierungsorganisationen (NRO), deren Ziel es ist, politische Agenden stellvertretend auszuführen.
Dabei handelt es sich nicht nur um offensichtliche neokonservative Tarnorganisationen wie die Foreign Policy Initiative. Dazu gehören auch dümmliche westliche NRO wie Freedom House, wo naive, aber wohlmeinende, gemeinnützige Mitarbeiter durch politische Finanzierungsströme in die Enge getrieben werden, indem sie nichtwestliche Menschenrechtsverletzungen anprangern, während sie lokale Missstände fest im Blick behalten. Der zivilgesellschaftliche Konferenzzirkus, der Aktivisten aus Entwicklungsländern Hunderte Male im Jahr um den Globus fliegt, um auf geopolitischen Veranstaltungen wie dem „Stockholmer Internetforum“ die unheilige Vereinigung zwischen „Regierung und privaten Interessenvertretern“ zu segnen, könnte einfach nicht existieren, wenn er nicht jedes Jahr mit Millionen von Dollar an politischen Geldern gespickt wäre…‘
Text vom September 2014, bevor er in Belmarsh inhaftiert wurde. Auszug aus seinem Buch „When Google Met WikiLeaks“. Der vollständige Text und die Bilder des ersten Kapitels sind hier kostenlos erhältlich:
https://wikileaks.org/google-is-not-what-it-seems/
Das wurde vor 11 Jahren geschrieben. Denken Sie nur daran, wie oft Sie Obama und andere sagen hörten, wie „gefährlich“ diese Art von Gerede sei und dass es kein „echtes Whistleblowing“ sei. Es war nur gefährlich für den eingebetteten tiefen Staat und sein Netz aus Betrug.
Wir sollten sofort alle Stiftungen und Ngos abschaffen.




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