2015 konnten wir eine der größten logistischen Leistungen beobachten: Millionen Migranten begaben sich auf die beschwerliche Reise über tausende Kilometer, durch viele Länder, um dann in der Bundesrepublik Deutschland Kost und Logis geschenkt zu bekommen. Die allermeisten kamen zu Fuß über die Grenzen. In gewisser Weise muss man diese Migranten bewundern. Mit sonst nichts ausgestattet als dem, was sie am Leib tragen konnten, haben sie diese gewaltigen Strecken überwunden. Sie sind nicht verhungert und das Smartphone war immer aufgeladen. Nun ja, es war zunächst Sommer und so konnten sie auch die Nächte irgendwie überleben, im warmen Klima der Balkanländer. Dennoch fragte ich mich, wie sie das geschafft haben? Respekt!
Aber war es wirklich so? Gab es jemanden, der sie zumindest mit Geld versorgt hat? Mit Geld, mit dem sie sich eine Busfahrt für manche Streckenabschnitte leisten konnten? Wie sind die Tausenden an eine Steckdose gekommen, um ihr Smartphone aufzuladen, das als Wegbegleiter unersetzbar war? Gab es also eine oder mehrere Organisationen, die diese logistische Meisterleistung erst ermöglichten? War etwa alles so geplant? Schon Jahre früher teilte mir ein Freund seine Angst vor massenweiser Migration aus dem armen Afrika mit. Ich konnte ihn beruhigen: Solange Gaddafi seinen Mittelmeerbereich sauber und die Arbeitsmigranten aus dem Süden unter Kontrolle behält, werden sie nicht nach Europa kommen, prophezeite ich. Auch weiter östlich, am Rande des Mittelmeers, gab es kaum ein Durchkommen. Da sind zunächst Ägypten und der Suezkanal, den man hätte überqueren müssen. Der weitere Weg müsste durch Israel oder Jordanien und Syrien zurückgelegt werden. Haben Sie schon mal versucht, ohne gültige Papiere in dieser Region zu reisen? Nein: Alle Wege von Afrika nach Norden waren dicht. Es bestand also keine Gefahr für unkontrollierte Massenmigration nach Europa. Heute wissen wir, dass und wie sich das geändert hat, geändert worden ist.
Western Union und das Bargeld der Migranten
Nun könnte man meinen, die armen Migranten wären wegen der veränderten Situation einfach so ins Blaue losgezogen, um ihr nacktes Leben vor bösen Diktatoren zu retten. Könnte man – wenn es das Internet und Smartphones nicht gäbe. Tatsache ist nämlich, dass diese Massenmigration von langer Hand vorbereitet worden ist. Von einer bulgarischen Freundin wurde mir berichtet, dass bereits Monate, bevor die Migranten durchzogen, Western Union eine große Anzahl an Büros in Bulgarien eröffnet hatte. Western Union? Das ist das Banksystem, das nach dem arabischen Hawala-Modell dem Empfänger Geld zukommen lässt, das ein anderer für ihn bestimmt hat. Da reicht ein Nummerncode aus, um die Bargeldauszahlung in Empfang zu nehmen. Das alles läuft anonym. Bald wurde sichtbar, dass viele der Migranten auf diese Weise ihr Reisegeld während ihrer Wanderung, als auf dem Weg bekommen haben. Wer es eingezahlt und die Nummerncodes anschließend verteilt hat, muss bis heute im Bereich der Spekulationen verbleiben. Allerdings deuten die jüngsten Offenbarungen darauf hin, dass es die damals von der Obama-Regierung gelenkte US-Entwicklungshilfeagentur USAID gewesen sein könnte. Als gesichert aber kann angenommen werden: Da ist nichts ungeplant abgelaufen.
Der größte Teil der Migrationsreise wurde zu Fuß zurückgelegt. Die ersten Zehntausenden, die dann über die von Merkel geöffneten Grenzen nach Deutschland gekommen sind, haben die Grenze zu Fuß überquert. Als dann Österreich die Massenansammlungen an seiner Nordgrenze nicht mehr bewältigen konnte, durften diese Migranten in Salzburg Sonderzüge besteigen, um nach München zu kommen. Diese Zugfahrten waren selbstverständlich kostenfrei, für Migranten, die dann am Münchner Hauptbahnhof ein herzliches Willkommen genießen konnten. Massenweise wurde Kleidung und Kinderspielzeug gespendet, für die armen Frauen mit ihren Kindern. Das wollte ich sehen – und bin zu diesem Bahnhof gegangen.
Teddybären für wehrfähige Migranten
Der Anblick war ernüchternd. Aus zwei Zügen stieg nicht eine einzige Frau aus, und Kinder waren auch nicht zu sehen. Es gab aber einen Teddybärhaufen, auf dem sich besagte Spielzeugfiguren und andere nutzlosen Geschenke sammelten. Auch Kleidung wurde nicht benötigt. Wer aus dem Zug stieg, war weder verschmutzt noch von Hunger abgemagert. Adrett, mit passender neuer modischer Kleidung präsentierten sich die Migranten makellos. Mit meinen alten Bildern im Kopf von Flüchtlingen aus dem deutschen Osten nach 1945 war ich von diesem Anblick überfordert. Diese jungen Männer im wehrfähigen Alter sollen also unter großen Entbehrungen diese gefährliche Reise überstanden haben? Einfach so? Irgendwie passte das nicht zusammen. Natürlich gab es auch am Münchner Bahnhof die üblichen Empfangskomitees, die ihre Schilder mit „Refuges Welcome“ wie eine Monstranz vorführten.
Dann folgten die wunderbar ehrlichen Sprüche der Kanzlerin: „Wir schaffen das!“ Man durfte sich damals schon fragen, wer dieses „Wir“ sein soll. Und dann, nach der Ernüchterung, hieß es plötzlich: „Nun sind sie halt mal da“. Ja das stimmt, sie sind da. Und jegliche Form von Protest dagegen wurde niedergebügelt. Aber es gab noch einen Faktor oder Grund dafür, warum es nicht mehr Protest gab: Mit den Migranten verdienten sich einige eine goldene Nase. Chronisch unterbelegte Pensionen und Hotels konnten sich plötzlich darüber freuen, dass sie ausgelastet waren mit Gästen, die nicht über den Preis für Kost und Logis verhandelten, ja gar nicht verhandeln konnten – denn jeder Preis wurde bezahlt. Mit unseren Steuern. Aber das richtig große Geld machten einige mit der Aufstellung von Containerunterkünften. Ja, da wurden schon mal Millionen einkassiert, denn es musste ja alles richtig schnell gehen, damit „wir das schaffen“. Ein Land im Vollrausch.
Alle Warner waren rechtsradikal…
weiterlesen: https://ansage.org/sie-kamen-zu-fuss-zehn-jahre-migrationskrise/




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