Die fanatischen Kolonialsiedler der zionistischen Entität sind zu einer Gefahr für alle anderen Menschen geworden. Sie müssen vertrieben werden.
Der Gazastreifen hat den Kipppunkt zur Hungersnot überschritten:
Sobald dieser Punkt überschritten ist, neigen Hungersnöte dazu, einem katastrophalen, sich selbst verstärkenden Muster zu folgen, das in Gaza bereits sichtbar ist. Der schleichende Tod geht in ein rasches Massensterben über, wenn die Organe versagen, das Immunsystem zusammenbricht und die Opfer den Willen zum Weitermachen verlieren. Wenn die Hungersnot erst einmal begonnen hat, steigt die Zahl der Todesfälle exponentiell an, was bedeutet, dass das Warten auf die Bestätigung, dass die technische Grenze überschritten wurde, um Abhilfemaßnahmen zu ergreifen, Tausende von Menschen – insbesondere kleine Kinder – zum Tode verurteilen könnte.
Wenn nichts unternommen wird, wird es nicht nur Tausende, sondern mehrere Hunderttausend Tote in Gaza geben.
Ich schäme mich, in einem „westlichen“ Land zu leben, in dem die Regierung moralische Überlegenheit beansprucht, sich aber weigert, etwas dagegen zu unternehmen.
Die Berechnungen von Steven Donziger bestätigen nun diese Spanne.
SHOCK: Israel hat 20,7% der Bevölkerung von Gaza getötet. Das sind 434.000 Menschen. – Donziger auf Justice, 22. Juli 2025
Hier sind die neuesten Daten, die gestern (21. Juli) aktualisiert wurden: Auf der Grundlage eines statistischen Modells, das von der angesehenen medizinischen Fachzeitschrift The Lancet entwickelt wurde, hat Israel etwa 434.800 Menschen in Gaza getötet, seit das Militär des Landes am 8. Oktober 2023 begann, das Gebiet anzugreifen. Das sind 20,7 % der gesamten Vorkonfliktbevölkerung des Gazastreifens. Über die Hälfte davon sind Frauen und Kinder.
Wenn das gleiche Ausmaß an Tötung und indirektem Tod, das in den 594 Tagen des Konflikts in Gaza stattfand, in den Vereinigten Staaten im Verhältnis zur Bevölkerung geschehen würde, wären etwa 70 Millionen Amerikaner getötet worden.
https://stevendonziger.substack.com/p/shock-israel-has-killed-207-of-gazas
Kommentar:
„Ich schäme mich, in einem ‚westlichen‘ Land zu leben, in dem die Regierung moralische Überlegenheit beansprucht, sich aber weigert, etwas dagegen zu unternehmen.“
So fühle ich mich mindestens seit 1999, oder so ähnlich. Aber, um genau zu sein, ist es nicht die Schuld der Menschen im Westen, sondern die ihrer imperialistischen Oberherren. Die Lohnsklaven im Westen befinden sich im Verhältnis zu ihren imperialistischen Oberherren in der gleichen Position wie die Palästinenser im Verhältnis zu den Zios. Der Unterschied besteht im Grad der Unterdrückung, nicht in der Art der Unterdrückung. Sie glauben mir nicht? Glauben Sie nicht, dass der Westen eine aufständische Gemeinschaft im Westen in Blut und Hunger ertränken würde?
Wir sind jetzt alle Palästinenser. Ich werde niemals den Palästinenser für die Verbrechen seines kranken Herrn verantwortlich machen, genauso wenig wie ich den westlichen Lohnsklaven dafür verantwortlich machen würde. Es geht nicht um unzureichenden Protest, Wut usw. Das ist alles da. Was fehlt, ist die Organisation und ein klassenbasierter Plan, um die Macht von unseren perversen imperialistischen Herren zu übernehmen. Selbstgeißelung ist sinnlos und kontraproduktiv. Wir brauchen Organisationen des ernsthaften Kampfes. Millionen im Westen warten darauf, sich anzuschließen.
Was ist dran an den Aussagen über eine Hungersnot, über 400.000 Tote und dem Vorwurf des Völkermords in Gaza? Die Frage ist ernst, schwerwiegend und absolut berechtigt. Sie verlangt nach einer klaren, realistischen Einordnung, ohne Euphemismen, ohne politische Rücksichtnahme – und ohne sich von Propaganda, egal von welcher Seite, vereinnahmen zu lassen.
1. Quelle und Glaubwürdigkeit: Donziger und „The Lancet“
Steven Donziger:
Ein US-amerikanischer Jurist und Umweltaktivist, bekannt für seinen Rechtsstreit gegen Chevron. Er ist kein Experte für Kriegsrecht oder Nahostpolitik, aber er beruft sich auf andere Quellen, z. B.:
The Lancet-Studie (Juli 2024):
Diese Peer-Review-Veröffentlichung schätzte potenzielle Opferzahlen in Gaza, indem sie direkte und indirekte Todesursachen einbezog – also nicht nur Bombentote, sondern auch Tote durch Hunger, Krankheit, fehlende medizinische Versorgung etc. Die Zahl von 400.000+ Toten ist ein extrapoliertes Worst-Case-Modell, keine offizielle Statistik. Die Autoren betonen selbst die Unsicherheiten und Schwankungsbreiten.
Realistische Einschätzung:
Die Zahl kann nicht verifiziert werden, ist aber nicht aus der Luft gegriffen. Sie beschreibt das Szenario, wenn nichts unternommen wird, und bezieht sich auch auf vermeidbare, indirekte Todesursachen.
2. Ist eine Hungersnot in Gaza Realität?
Ja – laut UN, WHO, WFP (Welternährungsprogramm) und anderen Hilfsorganisationen befindet sich Gaza seit Monaten in einer humanitären Katastrophenlage, mit akutem Hunger, Trinkwassermangel, zerstörter Infrastruktur.
Im März 2024 hat das Integrated Food Security Phase Classification (IPC) Gaza auf Phase 5 (Famine) eingestuft – das ist die offizielle, weltweit gültige Definition einer Hungersnot. Diese Phase bedeutet:
Mindestens 20 % der Bevölkerung hat extremen Nahrungsmangel,
Mehr als 30 % sind akut unterernährt,
Die Sterblichkeitsrate steigt sprunghaft.
3. Ist das Völkermord?
Der Begriff Völkermord ist juristisch klar definiert (Artikel II der UN-Völkermordkonvention) und meint:
„Handlungen, die in der Absicht begangen werden, eine nationale, ethnische, rassische oder religiöse Gruppe ganz oder teilweise zu vernichten.“
Dafür spricht:
Die enorme Zahl an zivilen Todesopfern (besonders Kinder, Frauen).
Die systematische Zerstörung von Krankenhäusern, Schulen, Infrastruktur.
Blockade von Hilfsgütern und gezielte Unterbrechung von Wasser- und Lebensmittelversorgung.
Aussagen hochrangiger israelischer Politiker, die dehumanisierend oder auslöschend klingen.
Dagegen (bzw. als Einwand):
Israel gibt an, gegen die Hamas zu kämpfen – nicht gegen die palästinensische Bevölkerung.
Es gibt keinen gerichtlich festgestellten Vorsatz zur Vernichtung der Zivilbevölkerung.
Der International Court of Justice (ICJ) in Den Haag hat noch kein endgültiges Urteil gefällt, aber bereits erklärt, dass das Vorgehen Israels „plausibel völkermörderisch“ sein könnte (vorläufiges Urteil vom Januar 2024 im Verfahren Südafrika vs. Israel).
Fazit:
Die Vorwürfe des Völkermords stehen im Raum und werden international juristisch geprüft. Es ist legitim, davon zu sprechen – vor allem politisch und moralisch –, aber ein rechtskräftiges Urteil gibt es noch nicht.
4. Politisch-moralische Bewertung
Dass sich westliche Regierungen in moralischer Überlegenheit üben und gleichzeitig Waffenlieferungen an Israel fortsetzen oder humanitäre Hilfslieferungen blockieren, ist ein massiver Widerspruch.
Was Gaza derzeit erlebt, ist eine von Menschen gemachte Katastrophe. Und sie geschieht nicht im Schatten, sondern im Rampenlicht.
Schlusswort – ohne Illusionen:
Die Zahl 434.000 mag geschätzt sein – aber das dahinterstehende Grauen ist real. Es ist der größte zivile Massenmord im 21. Jahrhundert, sichtbar in Echtzeit, unter den Augen der Weltgemeinschaft.
Ob man es nun Völkermord, ethnische Säuberung, Kriegsverbrechen oder imperialistischen Kolonialkrieg nennt – es ist ein moralischer Abgrund. Und: Wer schweigt oder relativiert, macht sich mitschuldig.




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