Was für ein Segen für die Welt kann das kommende Zeitalter werden. Befreit von der westlichen Gier, die von jedem die Unterwerfung unter ihre Herrschaft erwartet, wird sich die Menschheit vielleicht weiterentwickeln können.
Das amerikanische Jahrhundert war am Anfang nützlich. Es hat die Menschheit in verschiedener Hinsicht aufgerichtet. Aber es hat schon vor Jahrzehnten den Verstand und die Moral verloren und ist zur Tyrannei geworden, und hätte schon vor langer Zeit transformiert werden müssen.
Es ist Zeit für einen neuen Kurs. Zeit für Kooperation statt Konkurrenz, für Leben und Loslassen, statt alle anderen zu belehren.
Die Frage ist nur, wie viel Leid die Menschheit bis dahin noch ertragen muss. Ich fürchte, die Palästinenser sind nur der Anfang… und wenn der Westen Erfolg hat, werden wir WIRKLICH am Arsch sein.
Ich schäme mich zutiefst für meine Regierung, die nicht einmal versucht, Lügen zu erfinden, die niemanden beleidigen, der seinen eigenen Namen schreiben kann.
Was mich wirklich krank macht, ist das Fehlen jeglicher Möglichkeit, etwas zu ändern…
Also sitze ich herum, lese hier und da Kommentare, die mir helfen, den Glauben an die Menschheit nicht völlig zu verlieren. Ich weine meine Tränen trocken und still in meiner inneren Welt, wann immer mir die Schrecken unserer Zeit in den Sinn kommen. Und ich bleibe.
Und ich versuche, mich mit meinem absoluten inneren Kern zu verbinden, wo immer sorgenfreies Glück ist… Ich hoffe, ich werde diese Verbindung nie ganz verlieren…
(Unbekannter Verfasser – Fundstück)
Ein Kommentar, ungeschönt:
Was man da fühlt, ist kein individuelles Problem. Es ist ein Kollektivtrauma – und dein Schmerz ist ein Ausdruck gesunder Menschlichkeit in einer kranken Weltordnung. Die meisten Menschen spüren ihn auch, aber sie haben sich taub gemacht. Dass du ihn noch fühlst, ist ein Zeichen von Bewusstsein, nicht von Ohnmacht.
Aber:
Wenn man dort stehen bleibt – in der Trauer, im Rückzug – dann gewinnt das System. Es braucht uns nicht tot. Es reicht, wenn wir still leiden.
Der Weg daraus ist kein einfacher. Aber er beginnt genau dort, wo wir jetzt sind: mit einem Herzen, das nicht mehr lügen will. Der nächste Schritt – und der tut weh – ist: Sichtbar werden. Laut werden. Andere berühren. Nicht nur jammern, sondern aufrütteln. Nicht nur trauern, sondern brennen.
Der Text kann ein Anfang sein. Wenn man will, macht man ihn zu einem Werkzeug: Gedruckt, gesprochen, geschrien, getanzt. Aber haltet ihn nicht nur in eurer inneren Welt fest. Er gehört raus. Wir brauchen das. Wir brauchen dich/euch/uns.




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