Von Uwe Froschauer Beitragsdatum August 2, 2025
Werte Leserinnen und Leser,
einige von Ihnen kennen mich vermutlich schon als einen Autor, der über Missstände wie den Coronabetrug, die von westlichen Politikern und Medien verzerrte Darstellung des Ukrainekonflikts, die Kriegstreiber, die substanzlose Klimahysterie, die Misswirtschaft und eliteinstruierte Politik in Deutschland durch „Gefährliche Nullen“ und dergleichen schreibt.
Das Erkennen von Hintergründen, die der Realität – die niemand ganz erfassen kann – relativ nahekommen, ist in meinen Augen weniger eine Frage der Intelligenz, sondern der persönlichen Entwicklung.
Mit dieser neuen Beitragsserie möchte ich Anregungen dafür liefern, Dinge vielleicht einmal anders zu durchdenken und zu fühlen, wie es möglicherweise bisher der Fall war, um auf diese Weise auf eine höhere Stufe der persönlichen Entwicklung zu gelangen. Menschen haben bei allem, was sie tun eine bestimmte Herangehensweise – mentale Modelle – entwickelt, und hinterfragen diese kaum. Eine wie auch immer geartete „Andersdenkbarkeit“ der bisher eingeschlagenen Wege ist meines Erachtens eine wichtige Voraussetzung für die persönliche Entwicklung eines Menschen.
Bevor ich zu möglichen – ich nenne es einmal hochtrabend – „Wegweisern“ komme, möchte ich in diesem ersten Kapitel Barrieren für ein Voranschreiten der persönlichen Entwicklung aufzeigen.
Orientierungslosigkeit vieler Menschen
Viele Menschen sind unzufrieden, selten glücklich und fühlen sich einsam in ihrem Dasein.
Der Mensch kommt aus der Natur, ist Bestandteil von ihr und kann dennoch nicht in sie zurückkehren. Er ist von ihr abgetrennt und trachtet danach, diese Abgeschnittenheit von der Natur (oder von Gott) und die damit verbundene Einsamkeit zu überwinden. Er möchte — bewusst oder unbewusst — wieder „eins sein“ mit der Schöpfung, mit dem Universum.
Realitätsflucht
Manche Menschen versuchen, mit Alkohol oder Drogen die verlorene „Einheit“ im ekstatischen Zustand zumindest temporär wiederherzustellen. Andere flüchten sich in Sex, Arbeit, Sport, Sekten, asketischen Verzicht, Internet und so weiter, um der scheinbaren Sinnlosigkeit des Seins zu entrinnen. Diese anfänglichen Ablenkungsversuche von der Einsamkeit und der eventuell unangenehmen Konfrontation mit dem „Ich“ arten sehr schnell zu Süchten aus. Abhängig gewordene Menschen entwickeln ein unbändiges Verlangen nach diesem zeitweise befriedigenden Erlebniszustand, der sie die „Realität“ vergessen lässt.
Ein zwanghaftes Verhalten oder ein krankhafter, übermäßiger Gebrauch von benebelnden Substanzen macht Menschen auf Dauer aber nicht zufrieden oder glücklich. Problematisch bei jeder dieser Arten von Realitätsflucht dürfte sein, dass zur Herbeiführung der gewünschten Wirkung des entsprechenden Suchtmittels die Dosis ständig erhöht werden muss.
Wirkungen wie langfristige positive Bewusstseinserweiterung und dergleichen, die manche Menschen vor nicht allzu langer Zeit beispielsweise Drogen wie LSD oder Cannabis zugesprochen haben, werden sich nicht einstellen — sondern eher das Gegenteil.
Realitätsflucht und die oftmals mit ihr verbundenen Süchte sind kein geeignetes Rezept zur Überwindung der Einsamkeit und Orientierungslosigkeit, zumal dieses zwanghafte und maßlose Verlangen die Denk- und Gefühlsfähigkeit abhängiger Menschen stark beeinträchtigt. Diese zunehmende mentale und emotionale Unfähigkeit wirkt sich in hohem Maße negativ auf die Persönlichkeitsentwicklung Abhängiger aus und wird soziale Bindungen auf längere Sicht wahrscheinlich zerstören.
Konformität
Ein weiterer, gerne eingeschlagener Weg von Menschen, der Einsamkeit zu entfliehen, ist die Konformität. Menschen sind soziale Wesen und wollen irgendwo dazugehören. Sie beschneiden zu diesem Zweck auch gerne mal ihre Individualität, und orientieren sich an der herrschenden Meinung der Gesellschaft (Mainstream) oder ihrer Bezugsgruppen.
Menschen, die sich der Meinung der Mehrheit nicht anpassen, sind relativ selten anzutreffen. Das Phänomen des Konformitätsdrucks, das hier einmal aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet werden soll, ließ sich in der Coronazeit gut beobachten.
Was sind möglicherweise psychologische und soziologische Ursachen für dieses sonderbar anmutende Verhalten der sich in der Coronazeit „solidarisch“ Erklärenden? Warum haben viele Menschen — trotz der offensichtlichen relativen Harmlosigkeit des Virus, trotz augenscheinlicher Unwirksamkeit der Coronamaßnahmen, trotz offen zutage tretender schwerer Menschenrechtsverletzungen nicht erkannt oder erkennen wollen, was um sie herum geschehen ist? Sie ließen sich erneut impfen, obwohl sie wussten oder wissen sollten, dass die Impfung sie — wenn überhaupt — nur vorübergehend schützte. Sie setzten ihre Masken auf, obwohl sie nachweislich kaum etwas bewirken und zudem gesundheitsschädlich sind. In ihrer Verbohrtheit ließen sie sogar ihre Kinder impfen, obwohl einige von ihnen wussten, dass bereits einige Kinder durch die Impfung gestorben sind, und noch kein gesundes Kind durch Corona gestorben ist.
Sie schimpften (und Schlimmeres) auf Demonstranten, die keine Lust auf faschistische, sowjetische oder DDR-ähnliche Verhältnisse hatten — Menschen, die letztendlich auch für die „Solidarischen“ auf die Straße gingen, damit sich historische Gräueltaten und massive Freiheitbeschränkungen nicht wiederholen. Sie dämonisierten und ächteten jene, die für ihre und die Freiheit aller demonstrierten, und sich dem zunehmend totalitären Regime widersetzten.
Normopathie und Massenbildung
Dieser Begriff wird vom deutschen Psychiater und Psychoanalytiker Dr. Hans-Joachim Maaz wie folgt definiert:
„Mit „Normopathie“ ist eine Anpassung einer Mehrheit von Menschen einer Gesellschaft an eine Fehlentwicklung, an pathogenes psychosoziales Verhalten gemeint, dessen Störung nicht mehr erkannt und akzeptiert wird, weil eine Mehrheit so denkt und handelt. Und was die Mehrheit vertritt, kann ja nicht falsch sein — so beruhigt jeder sein Gewissen durch Autosuggestion und lässt sich zur Anpassung manipulieren. Die große Fähigkeit des Menschen zur Anpassung wird praktisch pervertiert — zur Anpassung an kranke gesellschaftliche Verhältnisse. Das wird unterstützt durch das psychosoziale Grundbedürfnis des Menschen, unbedingt ‚dazugehören‘ zu wollen (zu einer Partnerschaft, Familie, Freundesgruppe, einem Verein, einer Partei, Religion, Nation und so weiter), um im zugehörigen sozialen Milieu auch entsprechend verstanden und bestätigt zu werden, auch Erfolg zu haben und auf keinen Fall abgelehnt, beschämt, ausgegrenzt und verfolgt zu werden. Eine Normopathie erklärt das pathologische Mitläufersyndrom, wenn eine Mehrheit begeistert in den Krieg zieht, sich als Herrenrasse wähnt, Völkervernichtung zustimmt, Andersdenkende verfolgt, Ideologie über die Realität stellt und im narzisstischen Größenwahn lebt.“
Quelle, siehe hier.
Nun, besser als Herr Maaz kann man die Verhaltensweisen der Massen in Coronazeiten wohl kaum beschreiben. Auch das in einem meiner Beiträge angesprochene „Bedürfnis nach moralischer Überlegenheit“ dürfte wohl zu einem großen Teil auf Normopathie zurückzuführen sein. „Wir sind die Guten …“ Hier der Link zu diesem Beitrag vom 10. April 2023:
WEITERLESEN: https://wassersaege.com/blogbeitraege/persoenliche-entwicklung-teil-1-orientierungslosigkeit-realitaetsflucht/




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