2 April 2026
War On Iran: The Best Choice Is To Retreat – More Likely Though Is Escalation
U.S. President Donald Trump will give a live speech tonight at 9:00pm ET.
He might announce that:
the U.S. will retreat from the War on Iran he had launched orthat U.S. troops have started to invade Iranian territory.
No. 1 seems unlikely as AIPAC, hawkish Republicans and Zionist Democrats are all against a U.S. retreat.
No. 2 seems irrational as any invasion of Iranian territory is destined to end in defeat…
weiter: https://www.moonofalabama.org/…/war-on-iran-the-best…
Krieg gegen Iran: Der beste Schritt wäre der Rückzug, wahrscheinlicher ist jedoch die Eskalation
US-Präsident Donald Trump will heute Abend um 21:00 Uhr Ostküstenzeit eine Live-Ansprache halten.
Dabei könnte er im Grunde zweierlei verkünden:
entweder, dass sich die USA aus dem von ihm begonnenen Krieg gegen Iran zurückziehen,
oder, dass amerikanische Truppen mit der Invasion iranischen Territoriums begonnen haben.
Die erste Möglichkeit erscheint wenig wahrscheinlich, weil AIPAC, republikanische Falken und zionistische Demokraten gleichermaßen gegen einen amerikanischen Rückzug stehen.
Die zweite Möglichkeit wäre zutiefst irrational, weil jede Invasion iranischen Gebiets mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Niederlage enden würde.
Die USA haben zusätzliche A-10-Kampfflugzeuge in die Golfregion verlegt. Das deutet auf die Vorbereitung einer Bodenoperation hin, wahrscheinlich mit dem Ziel, einzelne Inseln unter Kontrolle zu bringen.
Gleichzeitig wird allmählich erkannt, wie schwer die globale Energiekrise ist, die dieser Krieg ausgelöst hat.
Ambrose Evans-Pritchard vom Telegraph warnt bereits vor einem noch massiveren Ölschock, falls die Eskalation weitergeht. Demnach hat die Welt bereits mehr als ein Zehntel ihrer täglichen Ölversorgung verloren, dazu erhebliche Mengen an Kerosin, Diesel und raffinierten Erdölprodukten. Und nun drohe auch noch der Ausfall des nächsten Zehntels, genau in dem Moment, in dem die kurzfristigen Gegenmaßnahmen ausgeschöpft seien.
Hinzu kommt, dass die pro-iranischen Huthis im Jemen inzwischen in den Krieg eingetreten sind und im Roten Meer eine zweite Front eröffnet haben. Dadurch wären weitere rund sechs Prozent des weltweiten Ölangebots gefährdet.
Der Chefökonom von Argus Media, David Fyfe, warnt, dass die Preise auf traumatische Höhen steigen könnten, falls auch das Rote Meer unter Beschuss gerät und wochenlang geschlossen bleibt. Dann drohten massive Nachfrageeinbrüche, explodierende Inflation und ein Stillstand des globalen Wachstums. Spätestens um den 20. April herum, so die Einschätzung, würden sich die regionalen Preise weltweit angleichen, und daraus würde eine planetare Ölkrise entstehen, vor der es kaum noch Rückzugsräume gäbe.
Was das für normale Menschen bedeuten würde, sei kaum vorstellbar. Der Text spricht von einer drohenden Katastrophe, die vom drastischen Wohlstandsverlust bis hin zu Massenhunger im globalen Süden reichen könnte.
Deshalb wächst der Druck auf Trump, irgendetwas zu unternehmen. Der sinnvollste Schritt, um die Folgen der Energiekrise zu begrenzen, wäre aus Sicht des Textes ein Rückzug der USA aus dem Nahen Osten.
Doch genau darin liegt das eigentliche Problem: Die Kontrolle über eine zentrale Seeroute aufzugeben, durch die ein großer Teil des wirtschaftlichen Lebenssaftes der Welt fließt, hieße zugleich, den Anspruch der USA auf ihre Rolle als Supermacht und globale Hegemonialmacht preiszugeben.
Das wäre langfristig vielleicht notwendig, aber ein solcher Schritt werde vermutlich nicht freiwillig und nicht sofort kommen, sondern erst nach Jahren des Krieges und nach einer schweren, demütigenden Niederlage, vergleichbar mit Vietnam.



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