Reaktion auf die Demonstrationen gegen Männer
Apr. 11, 2026
Ihr zerstört diese Gesellschaft!
Jule Uhl schreibt auf Lauterdenken eine Reaktion auf die Demonstrationen gegen Männer. Vielleicht sollten wir sie Verhütungsdemos nennen? Im Folgenden Ihr Text in Auszügen:
„Gestern stieß ich in meiner Heimatstadt auf eine Demonstration gegen “patriarchale Gewalt”. Ausgelöst von den Vorwürfen, die eine Frau gegen einen Mann in den Medien thematisierte, finden solche Demonstrationen in mehreren Städten des Landes statt und es scheint, als würden wir armen Frauen mit Monstern leben müssen. Viele berühmte und nicht-berühmte Damen erinnern sich nun öffentlich an ihre Missbrauchserfahrungen und kreieren ein Männerbild, welches es unmöglich machen wird, dass junge Mädchen überhaupt noch eine Beziehung mit dem anderen Geschlecht eingehen wollen. Hashtags wie #derfeindinmeinembett (https://x.com/hashtag/derfeindinmeinembett?src=hashtag_click) machen Angst vor Partnerschaft und Ehe. Nachdem die jungen Frauen wegen des Klimas keine Kinder mehr wollen (sollen), müssten sie zukünftig den Kontakt zu Männern überhaupt vermeiden, um nicht in die Deepfake-Falle zu geraten.
Es wurde an vielen Stellen gefragt, warum der Aufschrei nicht schon beim Bekanntwerden von tatsächlichen Vergewaltigungen stattfand. Meist wird eine solche Frage mit dem Vorwurf der Relativierung pariert. Dabei verhält es sich doch gerade so, dass aufgeblähte digitale Missstände tatsächliche Verbrechen gegen körperliche Unversehrtheit in den Schatten stellen. Sobald alle kreischen, weil ein Foto missbraucht wurde, hört keiner mehr, wenn eine Frau um Hilfe schreit…
…Dieser Kampf richtet sich gegen Traditionen und die gesellschaftliche Ordnung der letzten Jahrzehnte, die auf Leistung und Verdienst aufbaute. Das ist ein Klassenkampf, in dessen Endspiel es nun um Frauen gegen Männer geht. Und da das Geschlecht nicht mehr durch Biologie, sondern durch Empfinden definiert ist, kann auch der moderne Typ auf der Seite der Frauen stehen, um gegen die anzutreten, die ihre Privilegien nicht hergeben wollen. Und genau dieser Verteilungskrieg der Kollektivsten wird nun befeuert mit der Geschichte vom Ungeheuer Mann, bei dem man sich einfach nie sicher sein kann, ob er nicht doch ein schlechter Mensch ist.
Und das führt dann zu Szenen wie in Hamburg: Die Frauen gingen in Opferhaltung auf die Knie, damit sich die Männer selbst und gegenseitig anschauen und in sich reinfühlen konnten, wie es ist, ein Täter zu sein.
Es braucht nur noch ein paar Schläge
Die Spaltkeile, die von orchestrierten Kampagnen in die Gesellschaft getrieben werden, sitzen an den Punkten Migration, Corona, Ukraine, Trump und Israel. Die aktuelle Welle des Empörtseins schlägt auf alle Keile gleichzeitig drauf. Es braucht nur noch wenige Erschütterungen bis wir wie krachendes Holz auseinandersplittern.
Wir leben in unsicheren Zeiten. Unser Lebenstil befindet sich aufgrund des Krieges im Iran in akuter Gefahr. Das hat Auswirkungen auf Lieferketten, auf unsere Versorgung mit Lebensmitteln und Industriestrukturen. Gleichzeitig droht das Sozialsystem zu explodieren und unser Zusammenleben aufgrund von starken Spannungen unmöglich zu werden. Doch anstatt in der Krise zusammenzurücken, wird das Misstrauen verstärkt. Divide et impera at it´s best.
Doch irgendwem wird es schon nutzen. Und während wir damit beschäftigt sind, uns immer mehr und immer tiefer zu hassen, wird irgendwo die digitale ID implementiert und ein Unternehmen baut KI-gesteuerte Waffen zum Schutz unserer Demokratien.“
Quelle: https://lauterdenken.substack.com/p/ihr-zerstort-diese-gesellschaft



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