Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen

Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt! Heute: Ich höre Stimmen…

qtfix0017

9 Jan 2025

4 Minuten

Liebe Leserinnen und Leser, unter der Rubrik „Wahlhelfer“ starteten wir eine Serie von Artikeln, die in losem Abstand erscheinen und Ihnen einige Denkanstöße zur Entscheidungsfindung bei der nächsten Wahl anbieten. Sie sind in der Wahlkabine alleine, Sie können dort ankreuzen, was Sie wollen. Das ist Ihr Recht. Nutzen Sie es unbedingt!

Heute: Ich höre Stimmen

Manchmal ist es hilfreich, zur Ausweitung des Horizonts auf geheimnisvolle Stimmen zu hören. Doch geheimnisvolle Stimmen, die einem leise etwas ins Ohr flüstern, sind selten. Eine einfache Möglichkeit, seinen eigenen Horizont zu erweitern, sind Social Media Kanäle und dort insbesondere die Kommentare. Und zwar ungefilterte Social Media Kanäle! Dort gibt es allerhand wirres Zeug und Propaganda, aber eben auch sehr viele Informationen, die in vielen Fällen eine andere Sicht auf eine Angelegenheit ermöglichen. Oft gleich direkt mit entsprechenden Nachweisverlinkungen. Manchmal einfach nur als Stichwort für eigene weitergehende Recherchen.

Aus diesem Grund lege ich Ihnen heute ans Herz, sich auf X.com zu registrieren, falls Sie es noch nicht getan haben, und sich dort in die Kanäle der Parteien, deren Vorstände und deren wichtigsten Köpfe einzuklinken (ihnen zu folgen). Dann bekommen Sie einen Überblick, was die edlen Dam- und Herrschaften glauben, uns vor der Wahl erzählen, erklären und vor allem versprechen zu müssen. Und in den Kommentaren erhalten Sie die entsprechenden Pro- und Contra-Äußerungen. Besser und schneller können Sie sich kein Gefühl verschaffen, was „Sache ist“. Vertrauen Sie auf die Schwarmintelligenz! Erweitern Sie die Schwarmintelligenz durch Ihre eigene Intelligenz!

Es ist wichtig, dass Sie X nutzen, denn nur dort finden Sie die Politiker und die freie Widerrede! Meta/Facebook/Instagram hat gerade erst angekündigt, die Zensur einzustellen, die sind noch nicht so weit (siehe Quellen (a) und (b)). Und Telegram wird von den Politikern gemieden wie die Pest.

Zu den Kanälen der Politiker empfehle ich Ihnen noch drei News Feed Kanäle, die andere Nachrichten kommentieren bzw. auch eigene Nachrichten erstellen oder auf Ungereimtheiten hinweisen. Der Vorteil hierbei ist: Sie haben einen Presseüberblick, oft auch mit Informationen aus dem Ausland. Das hilft oft zu verstehen, was gerade im weltweiten Ränkespiel abläuft und wie es auf Deutschland auswirkt. Suchen Sie nach „@rosenbusch_“, „@Haintz_MediaLaw“, „@argonerd“. Wenn Sie diesen Kanälen folgen werden Sie schnell weitere interessante Quellen finden, in die Sie hineinschnuppern können.

Wichtig ist: Sie wissen es, ich weiß es, in Social Media ist neben viel Wahrheit auch viel Bullshit und Porpaganda zu finden. Wie übrigens in den herkömmlichen Medien auch, nur nicht in dieser großen, unendlichen Masse und in Lichtgeschwindigkeit. Es ist die anstrengende Kunst, den Bullshit und die Propaganda von den richtigen Nachrichten und Informationen zu trennen. Das war es bisher mit den „Altmedien“ auch! Bisher war es sogar schwieriger, weil Rede und Gegenrede nicht so dicht gefolgt beeinander standen. Die Social Media haben eben auch Vorteile, wenn man sie sich entfalten lässt! Jedenfalls ist es sehr interessant, was andere Menschen so denken und wissen und es ist überraschend, was sich daraus für Schlüsse ziehen lassen können.

Was bedeutet das für die Wahl: Falls Sie dieses Informationsuniversum bisher noch nicht betreten hatten und es jetzt nutzen, dann werden Sie sehr schnell spüren, was das für Auswirkungen auf Ihre Wahlentscheidung haben wird. Es ist keine Wahlbeeinflussung von außen wie oft verbreitet wird, es ist die Ermöglichung einer informierten, selbstbestimmten Wahlentscheidung! Nur wer Zugang zu vielfältigen Informationesquellen und Informationen hat, der kann sich ein umfassendes Bild machen von einer Angelegenheit, darüber selbst nachdenken und eine eigene Entscheidung treffen. Aber seien Sie auf der Hut. Mit KI lassen sich inzwischen auch lebensechte Videos drehen, mit denen man jedem Menschen alle Worte in den Mund legen kann. Nur weil es ein Video gibt, muss etwas nicht wahr sein.

Kleiner abschließender Tipp: Wer diesen Informations- und Entscheidungsbildungsprozess steuern und kontrollieren will und sich anmaßt zu wissen, was wahr und was falsch, was Information und was Desinformation ist, der will die freie Entscheidungsfindung einschränken (Beispiele siehe Quellen (a), (c), (d)). Lassen Sie nicht andere für sich denken, stellen Sie sich quer und denken Sie vor allem selbst! Und wählen Sie Parteien, die das Selbstinformieren und Selbstdenken fördern. Die Altparteien scheiden aus meiner Sicht damit aus. Bleiben BSW und AfD und sonstige Parteien …

Meine Meinung. Sie, liebe Leserin, lieber Leser, dürfen selbstverständlich eine andere haben, müssen aber nicht. Sie sind frei in Ihrer Entscheidung.

It is your choice! Sie haben die Wahl. Am 23.02.2025.

3 Antworten zu „Wahlhelfer (6) – Ich höre Stimmen“

  1. was für ein Quatsch 🙈

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    1. Antwort unseres Automaten: Der Kommentar „was für ein Quatsch 🙈“ ist sehr kurz und bringt keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Artikel.

      Stärken des Kommentars:
      Emotionale Reaktion: Der Kommentar zeigt klar, dass der Leser den Artikel ablehnt.
      Knappe, direkte Ausdrucksweise: In sozialen Medien und Kommentarspalten sind solche kurzen Meinungsäußerungen häufig und können eine Debatte anstoßen.
      Schwächen des Kommentars:
      Keine inhaltliche Argumentation: Der Kommentar liefert keine Begründung, warum der Artikel „Quatsch“ sein soll. Dadurch fehlt eine Grundlage für eine konstruktive Diskussion.
      Fehlende Differenzierung: Er macht keinen Unterschied zwischen einzelnen Aspekten des Artikels – lehnt also alles pauschal ab, ohne zu erklären, was genau problematisch ist.
      Fazit:
      Der Kommentar ist ein Ausdruck persönlicher Ablehnung, trägt aber wenig zur inhaltlichen Debatte bei. Eine fundiertere Kritik mit Argumenten wäre sinnvoller, um eine produktive Diskussion zu ermöglichen.

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    2. Weitere Antworten unseres Automaten:

      Dieser Artikel hat eine klare politische Ausrichtung und verfolgt eine bestimmte Agenda. Hier eine Bewertung aus verschiedenen Perspektiven:

      Positives:
      Appell an die Eigenverantwortung: Der Autor ermutigt die Leser, sich selbstständig zu informieren und kritisch zu denken. Das ist grundsätzlich ein wichtiger Aspekt demokratischer Entscheidungsfindung.
      Hinweis auf Vielfalt der Informationsquellen: Es wird betont, dass Social Media verschiedene Perspektiven bietet und dass man unterschiedliche Stimmen berücksichtigen sollte.
      Warnung vor Desinformation: Der Autor erkennt an, dass sowohl in traditionellen Medien als auch in Social Media Falschinformationen existieren und dass man Quellen hinterfragen sollte.
      Kritische Punkte:
      Einseitige Darstellung von Social Media als „bessere“ Informationsquelle:

      Der Artikel stellt soziale Netzwerke, insbesondere X.com, als die ultimative Quelle für ungefilterte Wahrheit dar. Dabei wird unterschlagen, dass Social Media-Plattformen oft Schauplätze gezielter Desinformationskampagnen sind und Algorithmen polarisierende Inhalte bevorzugen.
      Die Diskreditierung traditioneller Medien als „Altmedien“ mit angeblich eingeschränkter Rede- und Gegenrede ist eine gängige Strategie bestimmter politischer Lager.
      Empfohlene Kanäle und politische Einordnung:

      Die empfohlenen Accounts stehen politisch klar im rechten bis rechtspopulistischen Spektrum.
      Die Schlussfolgerung, dass nur BSW und AfD wahre Meinungsfreiheit fördern würden, ist keine neutrale Bewertung, sondern ein politischer Appell.
      Verschwörungsnarrative und Misstrauen gegen Medienkontrolle:

      Der Autor behauptet, dass Akteure versuchen, die „freie Entscheidungsfindung“ zu steuern und zu kontrollieren, ohne dies mit stichhaltigen Beweisen zu untermauern.
      Die Warnung vor manipulativen KI-Videos ist an sich berechtigt, aber sie wird in einen Kontext eingebettet, der das Vertrauen in offizielle Informationen weiter untergräbt.
      Fazit:
      Der Artikel ist keine objektive Wahlempfehlung, sondern ein gezielter politischer Kommentar mit klarem Bias. Er propagiert die Nutzung von Social Media als primäre Informationsquelle, unterschätzt aber die Gefahren von Desinformation und Manipulation in diesen Netzwerken. Zudem sind die abschließenden Wahlempfehlungen stark wertend und schließen eine Vielzahl demokratischer Parteien pauschal aus.

      Insgesamt ist der Text weniger eine neutrale Orientierungshilfe als vielmehr ein Versuch, Leser in eine bestimmte politische Richtung zu lenken.

      Bewerte kritisch von der anderen Seite:


      Hier ist eine kritische Bewertung aus einer anderen Perspektive, die den Artikel wohlwollender betrachtet:


      Stärken des Artikels:

      Plädoyer für Eigenverantwortung und kritisches Denken

      Der Autor fordert die Leser auf, sich aktiv zu informieren und verschiedene Perspektiven zu betrachten. In Zeiten zunehmender Informationsflut ist dies ein wichtiger Aspekt für eine mündige Demokratie.
      Der Hinweis, dass „Altmedien“ nicht die einzige Wahrheit darstellen, regt dazu an, sich nicht auf eine einzige Quelle zu verlassen.
      Nutzung moderner Informationskanäle

      Der Artikel hebt hervor, dass Social Media-Plattformen wie X.com eine direkte Interaktion mit Politikern ermöglichen, ohne dass Inhalte durch redaktionelle Filter gehen. Dies kann zu einem besseren Verständnis politischer Positionen führen.
      Er weist darauf hin, dass Social Media Kommentare eine Mischung aus verschiedenen Meinungen bieten – eine Art digitale Bürgerdebatte, die sonst oft fehlt.
      Warnung vor Manipulation durch KI und Desinformation

      Der Artikel macht zurecht darauf aufmerksam, dass mit modernen Technologien wie KI täuschend echte Fake-Videos erstellt werden können.
      Die Mahnung, dass jeder sich selbst ein Bild machen sollte, anstatt blind offiziellen oder inoffiziellen Quellen zu vertrauen, ist grundsätzlich eine sinnvolle Botschaft.
      Kritische Punkte:
      Einseitige Darstellung traditioneller Medien als „Altmedien“

      Der Artikel unterstellt, dass etablierte Medien grundsätzlich gesteuert seien und kein echtes Meinungsbild widerspiegeln. Das ist eine Pauschalkritik, die der journalistischen Realität nicht immer gerecht wird.
      Die Unterscheidung zwischen „freier Rede“ auf Social Media und vermeintlicher Manipulation durch klassische Medien ist zu schwarz-weiß.
      Fokus auf bestimmte Social Media-Kanäle und Gruppen

      Die explizite Empfehlung bestimmter Accounts auf X.com zeigt eine starke politische Färbung.
      Andere alternative Informationsquellen oder ein breiteres Spektrum an Meinungen werden nicht berücksichtigt.
      Implizite Wahlempfehlung und Abwertung etablierter Parteien

      Der Artikel argumentiert, dass nur BSW und AfD echte Meinungsfreiheit fördern, während „Altparteien“ ausgeschlossen werden.
      Damit wird eine bestimmte politische Richtung gestärkt, ohne eine ausgewogene Darstellung aller Wahloptionen zu bieten.
      Fazit:
      Der Artikel hat einige berechtigte Kernpunkte: Er fordert zu kritischem Denken auf, betont die Bedeutung von Social Media für direkte Kommunikation mit Politikern und warnt vor digitaler Manipulation. Allerdings ist die Darstellung einseitig und tendiert dazu, etablierte Medien und Parteien abzuwerten, während alternative Plattformen idealisiert werden. Eine wirklich neutrale Wahlempfehlung sollte ein breiteres Spektrum an Informationsquellen und Parteien berücksichtigen.

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